
Bei Parallelschaltungen von Widerständen in einem elektrischen
Stromkreis ergeben sich immer sogenannte
Verzweigungspunkte, an welchen sich die Ströme verzweigen.
Liegen zwei oder mehr Widerstände parallel an einer Spannungsquelle
und die Spannungen werden gemessen, so kann man
erkennen, dass an parallel geschalteten Widerständen überall
dieselbe Spannung liegt.
Misst man nun den Gesamtstrom Iges und die durch die Widerstände
fließenden Ströme I 1, I 2, I3,
I4, I5...In, so kann man daraus
folgendes Ergebnis schließen:
Bei einer Parallelschaltung verzweigt sich der Gesamtstrom I ges. Die
Summe der hinfließenden Ströme (I1, I2...I
n) in den Zweigleitern ist gleich der Summe aller abfließenden
Ströme.
Parallelschaltung von Widerständen
Vergleicht man die Widerstände mit den Stromstärken, so wird
deutlich, dass sich die Stromstärken umgekehrt verhalten wie
die Widerstände , d.h. durch den kleinsten Widerstand fließt
der größte Strom und durch den größten Widerstand
der kleinste
Strom.
I1 = U / R1
--> Iges = I1
+ I2
I2 = U / R2
Iges = U / Re
Iges = U / R1 + U / R2
Der Widerstand einer Parallelschaltung errechnet sich auf folgende Weise:
1/Re = 1/R1
+ 1/R2+ .... + 1/Rn
bzw.
R1 * R2
Re = ---------------------
R1 + R2
Die Grafiken wurden mit freundlicher Genehmigung von Patrick Schnabel aus dem Elektronik-Kompendium http://www.elektronik-kompendium.de entnommen.
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